Show-Racer-Klub

Standard

EE: Standard Show Racer

Herkunft:

Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA aus englischen und belgischen Brieftauben erzüchtet.

 

 

Gesamteindruck:

Gut mittelgroße, kraftvoll wirkende Taube mit stolzer, ziemlich aufgerichteter Haltung (ca. 45 Grad), in den Schultern breit, zum Schwanz hin sich keilförmig verjüngend mit substanzvollem Kopf, gut gewölbter Oberkopflinie bis zur stumpfen Schnabelspitze.

Rassemerkmale:

 

Kopf:           Glatt,kräftig, breit, Scheitel von der Schnabelspitze in einer Bogenlinie gut gewölbt über den                                                                   Hinterkopf in den Hals übergehend, ohne Druck und Kniff, der höchste Punkt über dem Auge
                       mit
entsprechender Scheitelhöhe.

 

Augen:         Leuchtend, dunkelrot bis kastanienbraun, bei

                    Weißen dunkel. Augenrand schmal und

                    zart, vorn etwas breiter, dunkel bis hell je

                    nach Gefiederfarbe. Bei Weißen etwas

                         rötlich zugelassen

 

Schnabel:   Mittellang, kräftig, stumpf, beide Hälften gleich stark.

                        Die Schnabelschnittlinie durchs Auge

                        gehend. Unterschnabellinie waagerecht

                        getragen. Bei Schwarzen schwarz, bei Blauen

                        dunkel, bei Weißen hell, bei hellen Farben-

                        schlägen hornfarbig. Warzen mittelgroß, glatt,

                        herzförmig, fließend eingebaut, ohne das

                        Kopfprofil oben oder seitlich zu überragen,

                        bei Alttieren etwas gröbere Struktur gestattet.

                        möglichst ohne störendem Warzensteg,

                        wenig auffallende Wachshaut am Unterschnabel

                        zugelassen.

Hals:               Mittellang, kräftig aus dem Körper kommend und

                        sich nach oben nur wenig verjüngend, ohne

                        Nackenbetonung, gut ausgeschnittene Kehle.

 

 

Brust:            Breit, voll, gut gerundet, und angehoben getragen.

 

 

Rücken:        kurz, flach, abfallend, in den Schultern breit und

                        sich zum Schwanz hin keilförmig verjüngend.

 

 

Flügel:           Kräftig, den Rücken gut deckend, auf dem Schwanz

                        getragen und am Körper anliegend, mit kräftigen

                        und sichtbaren Flügelbugen, das Schwanzende

                        nicht erreichend.

 

 

Schwanz:     Gut geschlossen, schmal, nicht zu lang, den Boden

                         nicht berührend.

      

 

Läufe:            Knapp mittellang, muskulös, gut gewinkelt

                         im Fersengelenk, unbefiedert,

                        Krallenfarbe der Schnabelfarbe entsprechend.

 

Gefieder:       Straff anliegend

 

Farbenschläge:

 

Einfarbige in Blau mit schwarzen Binden,Blau ohne Binden, Blau-Gehämmert, Blaudunkelgehämmert, Dunkel, Schwarz, Dun, Dominant Rot, Rotfahl-gehämmert, Rotfahl-dunkelgehämmert, Dominant Gelb, Gelbfahl-gehämmert, Gelbfahl-dunkelgehämmert, Blaufahl mit dunklen Binden,Blaufahl ohne Binden,  Blaufahl-gehämmert, Blaufahl-dunkelgehämmert, Rotfahl mit Binden, Rotfahl ohne Binden, Gelbfahl mit Binden, Gelbfahl ohne Binden, Aschfahl, Andalusierfarbig, Indigo mit Binden, Indigo ohne Binden, Indigo-gehämmert, Indigo- dunkelgehämmert, indigodunkel, indigofahl mit Binden (reinerbig), indigofahl-gehämmert (reinerbig)

Gescheckt in allen vorgenannten Farbenschlägen.

Weiß

Schimmel mit Binden in Blau, Blaufahl, Rotfahl, Gelbfahl., Indigo

 

Farbe und Zeichnung:

 

Alle Farben der Einfarbigen sollen rein auftreten und sich möglichst über den ganzen Körper erstrecken. Alle Binden durchgehend, gut voneinander getrennt und von intensiver Farbe. Bei den Gehämmerten soll eine möglichst gleichmäßige Zeichnung des Flügelschildes vorhanden sein. Dominant Rote und dominant Gelbe haben Kopf, Hals und Brust sowie Flügeldecken rot beziehungsweise gelb. Bauchfarbe mehr oder weniger aufgehellt. Schwingen und Schwanz hell, mit oder ohne Grundfarbenpigmente. Dunfarbig ist der Verdünntfarbenschlag von Schwarz mit gleichmäßiger mehr oder weniger bräunlicher Gefiederfarbe und ohne Schwanzbinde.Dunkle haben dunkle Grundfarbe mit wenig aufgehelltem Bauch und Schenkeln sowie blauen Schwanz mit schwarzer Schwanzbinde. Bei Dunkelgehämmerten soll das Flügelschild möglichst gleichmäßig dunkelgehämmert mit oder ohne saumartiger Zeichnung sein. Bei den Fahlen wird besonders Wert auf eine helle, saubere Grund- und Flügelfarbe gelegt. Aschfahle sind hellfahl mit leichten rötlichen Einlagerungen im Halsgefieder. Indigo haben blaue Grundfarbe mit aufgehellten Schwingen und Schwanz einschließlich Schwanzbinde. Bei vorhandener Zeichnung ist diese rostig rot. Die reinerbigen Farbenschläge zeigen eine sehr aufgehellte (rotfahle) Grundfarbe mit dunklem Kopf. Andalusierfarbige haben schwarzblaue Kopf- und Halsfarbe. Brust- und Bauchgefieder sowie Schwanz nur etwas heller, dunkelblaues Flügelschild mit möglichst schwarzer Säumung, wenig Rosteinlagerungen gestattet.

Gescheckte sollen fleckenfarbige Zeichnung in einem Erscheinungsbild von möglichst 50:50 aufweisen. Tauben mit nur einigen weißen oder farbigen Federn gelten nicht als gescheckt.

Die Schimmel haben mehr oder weniger weiße Einlagerungen in den Federn (Grizzlefarbig), sie müssen Binden in der Grundfarbe haben.

 

Grobe Fehler:

 

kleiner, schmaler oder zu langer Körper; schmale, flache Brust, zu wenig Brustmuskulatur,zu waagerechte Haltung. zu hoher, zu tiefer oder zu enger Stand, zu flach oder zu rund verlaufende Kopfform, unterbrochene Kopfbogenlinie, Kniff oder Druck, volle Kehle, zu wenig Schnabelsubstanz, grober Augenrand, befiederte Läufe, lockeres Gefieder, sehr mangelhafte Farbe oder Zeichnung.

Bewertung:

 

Gesamteindruck - Körperform und -haltung - Stand - Kopf - Schnabel - Augen - Farbe und Zeichnung

 

Ringgröße: 9