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Katalog Hauptsonderschau Gunzenhausen


 


 19. Hauptsonderschau Show Racer Klub Deutschland

09. -  10. Januar 2016 in Gunzenhausen

 

Vom 8.-10.01.2016  fand die 19.Hauptsonderschau in der sehr schönen Halle des GZV Gunzenhausen statt. Mit knapp 730 Show Racer in der Ausstellung und 120 in der Börse hatten sich unsere Erwartungen erfüllt.

Am Einlieferungsabend war leider das Hotelrestaurant geschlossen und so trafen wir uns spontan gegenüber im griechischen Lokal. Bis auf den letzten Platz belegten wir das Restaurant, ohne Voranmeldung hat es super geklappt und lecker geschmeckt. Der Wirt bedankte sich mit einer Magnum Flasche Ouzo bei den Züchtern. Wir hatten einen vergnügten Abend.

Während am Samstag vormittag die SR zur Tat schritten, war für uns eine Stadtführung organisiert. Kurzweilig wurde uns die Geschichte der Stadt Gunzenhausen vermittelt. Das Highlight war die Besichtigung der mittelalterlichen Wohnung im Turm. Beim Rundgang durch die Stadt entdeckten wir den Schaukasten der örtlichen Zeitung, worin in einem Artikel auf die sattfindende Ausstellung hingewiesen wurde. Über das Interesse freuten wir uns.

Am Nachmittag fand die feierliche Eröffnung durch den Bürgermeister und Schirmherr Herr Fitz statt. Die anschließende Championauswahl wurde diesmal von Heinz Trumpfheller durchgeführt. Auch dieses Jahr war es wieder sehr schwer unter den vorzüglichen Racern die Champions auszusuchen. Einen herzlichen Glückwunsch an die Sieger.

Der Züchterabend fand im Gasthof Arnold statt. Der Gasthof war bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir konnten den Vorsitzenden des GZV Gunzenhausen Hr. Zischler, sowie die Ausstellungsleitung Peter Zischler und Thomas Gutmann begrüßen. Der Tierfotograf Rudi Proll wurde ebenso begrüßt wie auch unsere Ehrenmitglieder Manfred Hartmann und Harm Boekholt. Oliver Gärtner wurde mit der silbernen Ehrennadel des VDT ausgezeichnet. Die Silberne Ehrennadel des Klubs erhielten Ludwig Kerner und Heinz Berz. Unsere beiden Jungzüchterinnen Lea Winkler und Theresa Biffarth erhielten das neue Buch „Deine Tauben und Du“. Unter großem Beifall erfolgte die Vergabe der Show Racer Bänder und der Champions. Die Versteigerung, der von Jörg Bellanger, Gerd Tröger, Mario Eberhardt und Otto Schütte gestifteten Tauben war ein lustiger Höhepunkt des Abends. Gerd Becht hat dies wieder sehr unterhaltsam gestaltet.

Mit der Vergabe des vom GZV Gunzenhausen gestifteten Leistungspreises an Johannes Reuter, Gerd Becht und Oliver Gärtner ging unsere HSS am Sonntag vormittag zu Ende . Um 13 Uhr hieß es Abschied nehmen. Ein herzliches Dankeschön an den GZV Gunzenhausen für die Ausrichtung dieser gelungenen Hauptsonderschau.

 

Gleich zum Anfang eine Voliere mit den erstmals gezeigten Blauen o. Binden.  Man konnte bei einigen Tieren schon den typischen Racer, was die Kopfpunkte anbelangt, erkennen. Zwei brieftaubenähnliche Kopfprofile störten leider das Gesamtbild, daher nur sg94. Dieser Farbenschlag setzt noch viel züchterisches Gefühl voraus, wobei der Grundstock schon vorhanden ist.

13,12einfarbig Schwarze eröffneten den Reigen in den Einzelabteilungen. Wurde dieser Farbenschlag in der Vergangenheit noch als unser Sorgenkind angesehen, musste man feststellen, dass die Schwarzen enorm an Qualität aufgeholt haben. Allen voran eine mustergültige 0,1 jung von Lommel mit v97 SRB. Die Haltung und die Kopfpunkte stimmten überwiegend bei den gezeigten Tauben, lediglich die Keilform und die Brustmuskulatur  führten zu Abstufungen. Ein keilförmiger Körper mit der dazu gehörigen Brustmuskulatur sind die Grundvoraussetzungen für unseren Racer. hv96 Punkte an Lommel u. Berz,95 Pkt. Berz 3x u. Winkler.

Qualitativ vom feinsten die 37 gemeldeten Dunklen. Hier waren schon so richtige "Knaller" zu bewundern. Allen voran die Tiere von Gärtner mit 4 x vorzüglich u. 3x hervorragend. Die Tauben zeigten, was einen vorzüglichen Racer ausmacht. Tolle Haltung, perfektes Kopfprofil und vor allem die typische Keilform mit entsprechender Brustmuskulatur. Hier bestimmten Nuancen die Abstufung. Tiere mit waagrechter Haltung, gestörtem Kopfprofil oder zu langer Hinterpartie kamen nicht über 92 bzw. 93 Punkte. 95 Pkt. Gärtner 2x, Bacher, Wittmann und Teuchert 2x.

Die Quantitativ stärkste Abteilung stellten die 116 Tauben in Blau m. schw. Binden, welche von den PR Ahl u. Pazdyka bewertet wurden. Bei den jungen Täubern überragte ein Tier von Fendt mit v97 SRB, der den Zuchtstand in diesem Farbenschlag verkörperte. Bei den mehrfach mit 93 Pkt. bewerteten Racer wurde die Bogenlinie, Flügellage und das etwas lose Halsgefieder als Wunsch oder Mangel auf der Karte vermerkt. Waagrechte Haltung oder spitze Gesichter konnten kein sg mehr erreichen. 96 Pkt. an Böheim u. Schneider, 95 für Götz 4x u. Tröger. Die alten Täuber konnten mit massiven Figuren überzeugen. v97 Reuter, 95Schneider u. Lortz. 41 junge Täubinnen mit einer vorzüglichen Vertreterin von Berz v97. hv96 Pkt. erreichten Böheim  u. Schneider, 95 Gutmann, Rupp u. Schulz. Kopfprofil und Haltung wurden hier als Wunsch oder Mangel vermerkt. Bei den alten Täubinnen siegte Reuter mit v97 GB. 95 an Lortz 2x u. Bellanger. Wie schon in Leipzig erkennbar neigt dieser Farbenschlag oft zu einem losen Halsgefieder, was man schon als Hengstnacken deklarieren kann.

Gemeldet waren 16 Dominant Rote von denen leider 6 Leerkäfige zu verzeichnen waren. Gegenüber dem letzten Jahr in Halle/Saale, konnten sie nicht ganz an die Klasse anknüpfen. Ein junger Täuber von Berz wurde mit hv96 ausgezeichnet, ihm wurde als Wunsch das Halsgefieder straffer verlangt. Mehrfach waren die Wünsche im Schnabelschluss bzw. stumpfer, wo wir gleich wieder bei der Schnabelpflege wären. Diese Angelegenheit wird in Zukunft keine Toleranz mehr finden. Auch die Warzenstruktur sollte, wie in den Vorjahren schon öfters gewünscht, mehr Beachtung finden.

Leider nur 2 Dominant Gelbe, aber im hohen sg-Bereich, waren sie vorzufinden. Dem jungen 1,0 von Berz mit sg95 bewertet, hätte ein etwas substanzvollerer Kopf sehr gut gestanden.

Insgesamt 18 Andalusierfarbige zeigten wieder einen Fortschritt dieses aparten Farbenschlages. In Typ, Figur, Haltung und der geforderten Fersenwinkelung gab es wenig zu beanstanden. Das Halsgefieder straffer und die Flügellage fester waren öfters die ausschlaggebenden Punkte der verschiedenen sg-Bewertungen. v97 Lommel und Eberhardt je 1x.

Die 29 Indigo mit Binden zeigten sich leider nicht so ausgeglichen, wie noch auf der letzten HSS in Halle/Saale. Ein absolutes Spitzentier, 0,1 jung von Götz mit v97 bewertet. Ebenfalls zwei feine Show Racer, der 1,0 jung und die 0,1jung, beide mit hv96 ausgezeichnet, von Götz. Gefallen konnten auch noch die mit sg95 herausgestellten Racer. Dann war allerdings ein starker Qualitätsabfall zu verzeichnen. Zu schwach im Körper, fehlende Keilform, Haltungsprobleme, zu spitzes Gesicht, loses Halsgefieder und fehlende Schnabelsubstanz waren die wesentlichen Angriffspunkte in diesem Farbenschlag.

13 Blaufahle m. dunklen Binden mit Licht und Schatten. Die Flügellage und der Rückenschluss verhinderten bei 2 hv96 Tieren von Heiß die Höchstnote. Offenes Nackengefieder und fehlende Brustmuskulatur wurde mit 92 Pkt. bewertet. 95 Pkt.3x an Heiß.

Mit insgesamt 44 Rotfahl mit Binden ging dieser beliebte Farbenschlag an den Start. Sie gefielen durchweg in Form, Stand und Haltung. Der ein oder andere Racer durfte etwas kürzer in der Hinterpartie sein und manch anderer hätte eine Idee mehr Frontbreite vertragen können. Auch wenn die Köpfe überwiegend recht ordentlich waren, gab es hier immer wieder in der Bogenlinie und im Kopfkeil die Wünsche. Die Mängel spitzes Gesicht, Nackenabgang verschliffener, ständig waagerechte Haltung, durchgesteckter Schwanz und einmal sehr grobe Warze verhinderten eine sg-Bewertung. v97 Bauer und Pfister je 1x, hv96 Götz 2x und Pfister 1x.

Eine kleine Kollektion von nur 9 Gelbfahl mit Binden konnte nicht ganz überzeugen. Im Halsgefieder muss hier züchterisch etwas getan werden. Der Halsaufbau typvoller und die Fersenbeuge deutlicher wurde mehrfach als Wunsch vermerkt. v97 ZG Montag.

45 Blau-Gehämmerte von außen gesehen eine tolle Präsentation. Bei der Handbewertung mussten jedoch einige Tiere mit der sg Note vorlieb nehmen. Mehr Brustmuskulatur, Rücken fester u. mehr Keilform verhinderten eine höhere Note. Unter Wünsche fanden wir ähnlich der Indigopalette oft den Wunsch Schnabel stumpfer. Hier ist der Züchter gefragt. Auch Flügellage, Schwanz schmaler, Nackenabgang verschliffener und abfallender in der Haltung wurden oft als Wunsch vermerkt. Als Mangel schlechter Schnabelschluss, hängende Ortfeder u. loses Gefieder. Hier stellten die Siegertiere Lommel mit v97 SRB u. Gärtner mit v97 GB. hv96 erreichten Teuchert, Böheim, Reuter u. ZG Mouris. 95 Pkt.Schneider 4x, Berz, Teuchert u. Gärtner.

Die Blau-Dunkel-Gehämmerten, wie bei den dunklen, mit vielen Spitzentieren bestückt. Seit langem mal wieder eine ausgeglichene Kollektion, denn die Tiere wurden dem Farbenschlag entsprechend richtig zu geordnet. Bei den 18 Jungtäubern gleich mehrere feine Vertreter mit einem perfekten Täuber von Gärtner v97 SRB. Kleinigkeiten, wie idee straffere Flügellage, verhinderten die Höchstnote bei den mit hv96 bewerteten von Kraus u. Siedler. Bei den Alttäubern kein Tier unter sg mit einem vorzüglichen Vogel von Tröger V97 GB. 95 an Gärtner u. Schneider. Die 24 jungen Täubinnen ebenfalls mit zum größten Teil sehr feinen Racern. v97 u. hv96 an Gärtner. 95 Pkt. Apel, Langenegger u. Kraus. Wie die jungen, so die alten Täubinnen. Überragende, typhafte Racer, wobei 2 Weibchen  von Teuchert u. Gärtner sich mit hv96 begnügen mussten, denn die Flügellage ließ die Höchstnote nicht zu. Andere Rassetauben haben in diesem Jahr auch Schwierigkeiten mit der Flügellage. 95Pkt. für Gärtner, Langenegger und Bauer. Tiere mit spitzen Gesichtern und Haltungsfehlern kamen nicht über 92 Punkte.

Leider nur 8 Blaufahl-Gehämmerte, dafür mit einem alles überragenden Jungtäuber von Heiß mit v97 SRB. In diesem Farbenschlag konnte man schon lange nicht mehr so ein Spitzentier bewundern, mit vorbildlicher Muskulatur, keilförmigen Rücken u. perfektem Kopfprofil. 96 u. 2x95 ebenfalls an Heiß.

Auch die Blaufahl-Dunkel-Gehämmerten von feiner Qualität, allen voran die beiden Alttäubinnen von der ZG Montag mit v97 u. sg95. Auf eine Jungtäubin erzielte Heiß hv96. Zu wenig Brustmuskulatur oder fehlender Keilform wurden mit g 92 bewertet.

22 Indigo-Gehämmerte zeigten nicht das was von ihnen erwartet wurde. Mehr Brustmuskulatur, in der Hand fester und keilförmiger im Körper sind hier die Wünsche gewesen. Sowie im Schnabel stumpfer und auch die Flügellage beständiger. v97 Teuchert und hv96 Fendt.

Ebenfalls bei den 24 Indigo-Dunkel-Gehämmerten muss man feststellen, dass  ihre Vorstellung schon überzeugender war. Es fehlte öfters an der geforderten Brustmuskulatur und an einem festen Rücken. In der Haltung zum teil beständiger wurde öfters vermerkt. Zum wiederholten male auch wieder die fehlende Schnabelpflege lies kein sg mehr zu. v97 Becht; hv96 Becht und Tröger je einmal.

Nur 7 Indigo-Dunkel präsentierten sich in einer ziemlich ausgewogenen sg-Qualität. sg95 Eberhardt und Fendt je einmal.

Eine kleine Überraschung waren die nur zu dritt gestandenen Indigofahl-Gehämmerten (reinerbig) mit einem exzellenten Vertreter seines Farbenschlags und erhielt verdient die Note v97 Eberhardt.

Bei den 24 Rotfahl-Gehämmerten sah man schöne Typen mit prima Halsaufbau, Stand und Haltung. Ein junger 1,0 von Teuchert wurde mit v97 herausgestellt und hv 96 ZGMouris. Bei den 0,1 konnte mit v97 Götz das Rennen für sich entscheiden.

Einen treuen Züchterstamm haben die 43 Rotfahl-Dunkel-Gehämmerten zu verzeichnen. InF orm, Stand und Haltung gab es fast keine Ausfälle. Hier dürften die Köpfe doch ein wenig ausgeglichener sein. Man sieht auf der einen Seite Racer mit überragenden Köpfen und auf der anderen Seite Racer mit zu wenig Vorkopffülle, Warzen die das Kopfprofil erheblich stören. Wie bei anderen Farbenschlägen muss der Züchter sich anstrengen und den Schnabelschluss viel besser pflegen. v97Becht 2x und Bauer 1x sowie hv96 Becht, Schulz und Teuchert je 1x.

Unter den 10 Gelbfahl-Gehämmerten standen leider 7 Gelbfahl-Dunkel-Gehämmerte. Bei diesem Farbschlag ist eines der Hauptprobleme das Halsgefieder, es neigt sehr schnell zu lose und dadurch Faltig zu werden. Dies ist oft dem Klima in der Ausstellungshalle zu Grunde zu legen. hv96 Reuter.

Mit 19 Exemplaren sind die Gelbfahl-Dunkel-Gehämmerten angetreten. Sie zeigten sich doch noch sehr unterschiedlich in der Qualität. Ein Alttäuber mit feinen Merkmalen zeigte sich vorzüglich. v97 ZG Montag. In der Klasse der 0,1 standen die zwei besten nebeneinander und bekamen hv96 Berz und v97 ZG Montag. Mehrere Male wurde die Bogenlinie harmonischer und die Haltung konstanter gewünscht. Was die Form betraf, gab es die Wünsche nach mehr Brustfülle bzw. Brustbreite sowie etwas kürzer in der Hinterpartie. Die weiteren Wünsche lagen in der Halsfeder glatter, bessere Rückendeckung und Schnabel kräftiger. Wegen zu losem Halsgefieder und fehlender Rückendeckung konnte kein sg mehr errungen werden.

Bei den drei Aschfahlen kam nur ein Tier auf sg94, bei dem die Haltung, Muskulatur u. Keilform passte, jedoch in der Halspartie kompakter und hinter der Warze gefüllter sein musste, um eine höhere Note zu erreichen. Bei den mit 92 Punkten bewerteten Tieren fehlte die nötige Brustmuskulatur u. ein zu flacher Hinterkopf wurde als Mangel vermerkt.

Ein starker Auftritt der 78 Schecken zeigte eine beachtliche Qualität. Die Spitzentiere können bei allen Farbenschlägen ganz vorne mithalten. Bestechend bei den Schecken waren durch die Bank, die kräftigen Körper mit der geforderten Keilform. Die abfallende Haltung, kompakter Halsaufbau sowie die nötige Schnabelsubstanz, waren ebenfalls vorhanden. Zu achten ist in Zukunft auf glattere Warzen. Hier sind doch etliche Jungtiere mit recht groben Warzen, die das Kopfprofil stören. Weiterhin sollte die korrekte Farbverteilung mehr Beachtung finden. Angestrebt sind 50:50, aber schon mindestens 70:30 wären von Vorteil. Es waren doch mehrere Racer die entweder zu hell oder zu wenig Weißanteil zeigten. Erfreulich auch, dass nur zwei der Schecken mit Augenfehlern auffällig waren. 12 Schwarz-Gescheckte machten den Anfang. Der beste Schecke, eine 0,1 jung v97 SRB Bauer war eine Augenweide. hv96 Winkler. 3 Dun-Gescheckte, konnten gefallen sg95 ZG Montag. 6 Dunkel-Gescheckte 1x hv96Reuter. 18 Blau mit schwarzen Binden-Gescheckt hv96 Winkler 3x und Reuter 1x.Ein Dominant Rot-Gescheckt sg95 Berz. Ein Dominant Gelb-Gescheckt wurde mit hv96von Berz herausgestellt. 4 Rotfahl mit Binden-Gescheckt einmal hv96 ZG Mouris.9 Blau-Gehämmert-Gescheckt hv96 Reuter 1x. 17 Blau-Dunkel-Gehämmert-Gescheckteine 0,1 alt mit v97 von Reuter und 2x hv96 ZG Mouris. 3 Indigo-Gehämmert-Gescheckt eine 0,1 jung sg95 ZG Mouris war die Beste. Zwei Indigo-Dunkel-Gescheckt eine klasse 0,1 alt mit v97 von Arendt erhielt zu recht die Höchstnote. 2 Rotfahl-Gehämmert-Gescheckt 1x hv96 Arendt.

Mit 27 Weißen konnte die Meldezahl des vorherigen Jahres nicht ganz erreicht werden. Was aber der Qualität keinen Abbruch gab. Ein 1,0 jung und eine 0,1 alt mit v97 ausgezeichnet, waren verdientermaßen bei den Weißen die Sieger. Beide gehören Zuchtfreund Johannes Reuter. hv96 3x ZG Mouris und 1x Arendt. Etliche sg95 unterstrichen die hohe Qualität. Ins besonders das glatte Gefieder, die abfallende Haltung und klasse Schnabelsubstanz zeichneten sie aus. Verbesserungswürdig sind Vorkopf gefüllter, Warze im Kopfprofil eingebauter, Bogenlinie harmonischer und Brustmuskulatur ausgeprägter.

Insgesamt 24 Schimmel wurden gezeigt. 16 Blau-Schimmel mit schwarzen Binden machten den Anfang. Ein Feiner 1,0 jung mit v97 von Krause zeigte wohin die Reise bei den Schimmel gehen soll. Zu dem gefallen konnte die 0,1 alt mit hv96 ebenfalls Krause. Kräftige Körper, aufgerichtete Haltung, kompakter Halsaufbau waren zum Großteil in Ordnung. Auch an der Schimmelfarbe gab es wenig auszusetzen. Auf die Warzen im Profil eingebauter, Vorkopf gefüllter und ein verschliffenes Kopfprofil sollte in Zukunft geachtet werden. 2 Blaufahl-Schimmel mit dunklen Binden, 1x sg95 an Wohlleber. 6 Rotfahl-Schimmel mit Binden hatten einen sehr starken Auftritt. In der Keilform, aufgerichteter Haltung sowie der Gesichtslänge konnten sie punkten. Etwas substanzvollere Schnäbel und gefüllter im Vorkopf lagen im Wunschbereich. v97 SRB Kühl.

4 Show Racer in der AOC-Klasse zeigten eine korrekte Haltung, kräftige Keilform und kompakten Halsaufbau. Im Nackenabgang fließender und mehr Vorkopffülle waren die Wünsche.

In der Jugendabteilung wurden leider von nur zwei Jungzüchterinnen 14 Racer ausgestellt, aber diese kleine, sehr feine Kollektion hatte sehr viel Potential und konnte den Sonderrichter sowie den Obmann auf ganzer länge überzeugen. Mehrfach wurden die Wünsche im Kopfprofil verschliffener, Haltung konstanter und die Flügellage straffer notiert. 2x musste wegen der Farbverteilung die Note g92 vergeben werden und einmal wegen waagerechter Haltung. Eine super Alttäubinin Gelbfahl-Gehämmert-Gescheckt von Lea Winkler konnte mit v97 SRB belohntwerden und erfreulicher weise noch Champion der 0,1 alt erringen. Ebenfalls hv96 Lea Winkler.

 

Die Champion der Hauptsonderschau des Show Racer Klub in Gunzenhausen:

 

1,0 jung        Blau-Gehämmert                              Harald Lommel

1,0 alt          Dunkel                                             Oliver Gärtner

0,1 jung        Schwarz-Gescheckt                            Hartmut Bauer

0,1 alt          Gelbfahl-Gehämmert-Gescheckt             Lea Winkler

 

Oliver Gärtner, Gerd Becht, Rainer Montag und Luzia Mouris

 

 

                                          




 

                                                     

 

 

 

 

 

Champions Gunzenhausen


1  


 


 


 

0,1 jung dunkel v97 Oliver Gärtner


 


 

 

 

 

 


 


 


 


 


 

0,1 jung indigo m.B. Mathias Götz
0,1 jung indigo m.B. v97 Mathias Götz


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

1,0 jung andalusierfarbig v97 Harald Lommel

 


 


 

 

 

 

 

1,0 jung blaufahlgeh. v97 Harry Heiß
0,1 jung gelbfahldunkelgeh. ZG Nicole u. Rainer Montag

 

 

 

 

0,1 alt blau m.schw.B. sg95 Jörg Bellanger
0,1 alt blau m.schw.B. sg95 Jörg Bellanger
1,0 jung blaudunkelgeh. sg95 Roland Bacher